So macht modernste Technologie das Fahren sicherer
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So macht modernste Technologie das Fahren sicherer

Modernste Technik verbessert die Mobilität. Intelligenz und Vernetzung machen das Autofahren praktischer und sicherer. Doch das ist erst der Anfang.

Unter den Megatrends in der Mobilität ist die Digitalisierung zweifellos am weitesten fortgeschritten. Schon heute ist nahezu jeder Neuwagen mit Assistenzsystemen ausgerüstet, die meisten Autos sind in irgendeiner Form vernetzt. Schliesslich gehört es zu den Ansprüchen des Wandels in der Automobilbranche, die Mobilität intelligenter, komfortabler und sicherer zu machen. «Connected» ist so auch eines der Schlagwörter für die Mobilität von morgen. Deshalb ergibt es Sinn, den Begriff kurz zu erklären. 

Ein «Connected Car» – also ein verbundenes Auto – ist per Definition ein Fahrzeug, das mit seinem Umfeld vernetzt ist. Das bedeutet: Es ist verbunden mit anderen Autos, mit verschiedenen Online-Diensten und mit der Infrastruktur auf und neben der Strasse. Ausserdem nimmt ein «Connected Car» anonymisierte Daten auf, die im Fahrzeug verarbeitet, ausgewertet oder per WLAN und Funk weiterverschickt werden können.

Mehr Sicherheit und Komfort

Diese «Connectivity» geht weit über verbesserte Unterhaltungsangebote wie Facebook oder Spotify hinaus. Eine moderne Vernetzung optimiert die persönliche Mobilität im Auto und sorgt dafür, dass Komfort, Effizienz und Sicherheit zunehmen. Autos werden künftig immer stärker Kontakt zu ihrer Umgebung, zu anderen Autos, zur Infrastruktur und zu externen Services haben. Dazu gehören beispielsweise Garagen, die ihre Dienste direkt anbieten, medizinisches Fachpersonal, Concierge-Angebote oder auch automatische Notrufsysteme, die nach einem Unfall Hilfe rufen können, falls der Fahrer dazu nicht mehr in der Lage ist. 

Mehr Sicherheit und Komfort werden aber nicht nur durch die neue Konnektivität ermöglicht. Auch intelligente Assistenzsysteme machen die Mobilität zunehmend angenehmer und sicherer. Doch auch in dieser Entwicklung stehen wir erst am Anfang. Volvo Cars etwa hat in Europa zwei neue Sicherheitssysteme eingeführt, mit denen Fahrzeuge einander über Echtzeit-Datenaustausch vor rutschigen Strassen, Hindernissen und Pannenfahrzeugen warnen können. Diese Cloud-basierten Systeme heissen «Slippery Road Alert» und «Hazard Light Alert» und sind neu für alle Modelle in Europa verfügbar – serienmässig. 

Zusammen in die Zukunft

Solche hochmodernen «Connected Saftey Features» deuten an, wohin die Reise in Sachen intelligente Technologie und Vernetzung geht. Denn die Sicherheitsforschung zeigt, dass eine der Verkehrssituation angepasste Geschwindigkeit das Unfallrisiko erheblich verringert. Vernetzte Sicherheitstechniken können also frühzeitig auf Risiken aufmerksam machen und dafür sorgen, dass sich der Fahrer auf die Gefahr einstellt und sein Verhalten und/oder die Geschwindigkeit der jeweiligen Situation rechtzeitig anpasst.

Tatsächlich sind die aktuellen Dienste erst ein Vorbote auf das, was schon bald Realität sein wird. Denn mit immer grösseren Kapazitäten beim Datenaustausch steigen auch die Möglichkeiten der Konnektivität. Bereits ein flächendeckendes 5G-Netz wird die Vernetzung nachhaltig verbessern, beispielsweise mit einer Latenzzeit (Reaktionszeit) von weniger als einer Millisekunde. Das wird besonders für autonome Autos ein zentrales Argument sein, um Zusammenstösse zu vermeiden. Im Gegensatz zur Digitalisierung sind selbstfahrende Autos allerdings ein Trend, der noch ziemlich in den Kinderschuhen steckt.

Connected Safety bei Volvo Cars

Slippery Road Alert
Warnung vor rutschigen Strassen und erhöht die Aufmerksamkeit des Fahrers für die aktuellen und kommenden Fahrbedingungen. Dazu sammelt das System mit Hilfe der Lenk-, Brems- und Beschleunigungssensoren der verbundenen Fahrzeuge Daten über die Strassenbeschaffenheit beziehungsweise den Reibwert des Belags und übermittelt diese anonymisierten Informationen zum Strassenzustand an alle Volvo Modelle im betroffenen Bereich. Der Fahrer wird dann über eine optische und akustische Warnung vor den vor ihm liegenden rutschigen Abschnitten gewarnt und kann seine Fahrweise den Bedingungen anpassen.

Hazard Light Alert
Warnt alle Volvo Fahrzeuge in der Nähe vor Pannenfahrzeugen. Sobald bei einem damit ausgestatteten Volvo das Warnblinklicht eingeschaltet wird, sendet der Hazard Light Alert über die Cloud ein Signal. Besonders nützlich ist diese Funktion vor unübersichtlichen Kurven und vor Kuppen.

Neuer Massnahmenplan von Volvo zur Erhöhung der Verkehrssicherheit
Im März dieses Jahres hat Volvo Cars eine Reihe von Massnahmen angekündigt, mit denen der schwedische Premium-Hersteller ein besseres Fahrerverhalten fördern und die Sicherheit erhöhen möchte. So wird ab 2020 die Höchstgeschwindigkeit bei allen neuen Volvo Fahrzeugen auf 180 km/h begrenzt. Zudem hat Volvo begonnen, seine Fahrzeuge mit Innenkameras und anderen Sensoren auszustatten. Diese beobachten den Fahrer und erlauben ein Einschreiten des Fahrzeugs, wenn sie erkennen, dass der Fahrer abgelenkt oder übermüdet ist – oder gar ein Unfall mit schweren oder tödlichen Verletzungen droht.

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